W-LTW-18 Birgit Beisheim

Liebe Freundinnen und Freunde,

in den vor uns liegenden Wahlkämpfen wird es für uns GRÜNE auch darum gehen, die Wähler*innen zu überzeugen, dass der dringend erforderliche ökologische und soziale Wandel unserer Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft nur mit starken GRÜNEN möglich ist. Wir wissen, dass tiefgreifende Veränderungen in den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und im Verhalten von Unternehmen notwendig sind. Darüber hinaus werden nur die Unternehmen erfolgreich sein, die den sozial ökologischen Wandel als Treiber ihrer Innovationen und damit als Wettbewerbsvorteil annehmen.

Daher gilt es die Rahmenbedingungen für den Einstieg in eine Wirtschaftsweise auszuloten, die sich am Beispiel der Natur orientiert und die Grenzen des Planeten akzeptiert. Wir sind die Partei, die diesen Dialog nicht scheut und nachhaltige Lebensstile konsequent ermöglichen kann und will.

Insbesondere die Armutsbekämpfung stellt uns vor große Herausforderungen. Gesellschaftliche Teilhabe und somit die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben durch Schaffung von Beschäftigung ist ein Schlüssel. Die Stärkung einer solidarischen Ökonomie, die sich an sozialen und ökologischen Ideen orientiert, ist dabei ein wichtiger Baustein. Es gibt einen großen Bedarf an nachhaltigen Geschäftsmodellen, bei denen nicht die Gewinnmaximierung sondern der gesellschaftliche Mehrwert im Vordergrund steht. Es ist unsere Aufgabe als Grüne, diesen Wirtschaftsbereich sichtbarer zu machen und zu fördern.

In allen Bereichen der Wirtschaft trifft man zunehmend auf Unternehmen, die von Mittelständler*innen mit Migrationshintergrund geführt werden. Wir Grüne haben Vielfalt schon immer als Chance begriffen. Aktive Wirtschaftsförderung heißt daher auch, dieses vielfältige Gründungspotential durch richtige Unterstützungsleistungen auszubauen und die Leistungen insgesamt anzuerkennen.

Deshalb möchte ich mich weiterhin für eine an sozialen und ökologischen Kriterien ausgerichtete Wirtschaftspolitik einbringen.

Eure Birgit

Biografie

Geboren am 1. Mai 1962 in Hamm (Westfalen); verheiratet, ein Kind. Nach dem Abitur 1981 Studium der Chemie an der Universität Dortmund. Abschluss als Diplom-Chemikerin 1987und 1991 Promotion. 1991 bis 1998 Betriebsleitung Labor und Probenahme in einem Unternehmen der Metallindustrie. Seit 1998 selbstständig im Bereich Probenahme und Labordienstleistungen. Aktiv grün seit 2009 als Mitglied der Bezirksvertretung Duisburg Süd, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Mitglied des Betriebsausschusses DuisburgSport bis 2012. Abgeordnete des Landtags Nordrhein-Westfalen seit 31. Mai 2012.  

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