W-LTW-16 Gregor Kaiser

Liebe grüne MitstreiterInnen,

Zeiten des Wandels erforderen couragiertes Eintreten. Eintreten für Demokratie und ein sozial-ökologisches Europa sowie gegen Inhumanität und Rechtsradikalismus. Klar Position zu beziehen gegen nationalistische und rassistische Standortpolitik  ist zwingend notwendig und wichtiger denn je.
Die Grünen in NRW haben in den vergangenen Jahren vieles angepackt und richtig gemacht (z.B. Klimaschutz, LJagdG). Doch nicht immer sind sie/ sind wir auf dem richtigen Weg, so z.B. bei der Agenda 2010 bzw. in der Sozialpolitik. Mehr (Bildungs-)Gerechtigkeit und sozialer Ausgleich sind Aufgaben für die kommenden fünf Jahre.

Auch der Umgang mit den Landnutzern in NRW ist ausbaufähig – wir müssen auch in der Landwirtschafts- und Waldpolitik uns an dem messen lassen, was z.B. in der internationalen Politik, auch von uns, immer gefordert wird: Landnutzungsänderungen, Ver- und Gebote  im Dialog mit den „traditionellen Nutzern“. Ich strebe eine Ökologisierung der Landwirtschaft und auch der Waldbewirtschaftung an. Das heißt aber nicht, dass nur Bio-Betriebe das allein selige sind. Und hinsichtlich des Umgangs mit Wald müssen wir auch der städtischen Bevölkerung stärker vermitteln, dass Wald auch eine Produktionsstätte von Holz ist. Holz als Baustoff, nicht Brennstoff ist zu fördern und dessen Potentiale auszubauen.

KandidatInnen aus den Regionen für die Regionen sind der Erfolg für gestalterische Politik. Die schwarze Konkurrenz macht es so schon seit Jahrzehnten. Nur heute haben die GRÜNEN, haben wir, die besseren Ideen und Antworten für die Zukunft. Ich würde gerne mit euch daran weiterarbeiten, dass NRW ein Land mit Zukunft wird  – für alle, die hier leben wollen. Sozial gerecht, ökologisch nachhaltig und wirtschaftlich erfolgreich – aber nicht auf Kosten der folgenden Generationen oder der Menschen in den sog. Entwicklungsländern.

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung

Gregor Kaiser

Biografie

41 Jahre, verheiratet, vier Kinder (15/14/11/9); Studium Biologie/Sozialwissenschaften in Bonn; Promotion in Politikwissenschaften Uni Kassel/Wuppertal Institut. Seit 2007 bewirtschafte ich einen Land- & Forstbetrieb in Lennestadt/ Sauerland mit ökologischer Weihnachtsbaumproduktion und teile mir mit meiner Frau die Hausarbeit.

Politisch aktiv u.a. in Lokale Agenda, Anti-Rassismus-AG es TUT sich WAS, Forstbetriebsgemeinschaft, Landesvorstand der AbL und im Beirat des Genethischen Netzwerks. Seit 2014 bei B´90/Die Grünen, u.a. Ratsfraktion Lennestadt, Sachkundiger Bürger Bauausschuß und LAG Landwirtschaft/Wald

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