W-LTW-32 Martina Herrmann

Liebe Freundinnnen und Freunde,

Gleichstellung, Gender, Transgender! Wir alle kennen Vorurteile und haben sie sicher auch schon einmal erlebt. Vorurteile gegenüber Menschen.

Ist eine Frau in einer Führungsposition so tough wie ein Mann?

Ist ein schwuler Mann kein guter Fußballer?

Ist ein älterer Mensch im Job nicht mehr so gut wie ein jüngerer?

Wer ist der CEO? Der mit dem Karohemd und dem langen Haar, oder der schnieke mit Anzug und Krawatte? (Chief Executive Officer)

Vorurteile entstehen in Sekundenschnelle in unseren Köpfen. Doch wir können unsere Sichtweise ändern, wir können differenzierter auf die Vielfalt schauen.

„Diversity“ bedeutet Vielfalt. Diese Vielfalt besteht aus Unterschieden der äußerlichen Wahrnehmung wie z.B. Geschlecht, Ethnie, Alter und Behinderung wie auch subjektive Unterschiede wie sexuelle Orientierung, Religion und Lebensstil.

Deutschland ist ein Land der Vielfalt. Nach dem 1. WK blieben Menschen in Deutschland, in den 60. Jahren kamen Griechen und Italiener, später die Türken und Ost-Europäer, nun sind es die Flüchtlinge.

Deutschland und explizit NRW ist ein Einwanderungsland, nur die Gesellschaft hat das noch nicht verstanden.

Die Ziele von Diversity Management sind: sich im Unternehmen die Vielfalt zu Nutze zu machen, um eine produktive Atmosphäre im Unternehmen zu schaffen und dadurch soziale Diskriminierungen zu verhindern und Chancengleichheit zu verbessern. Durch diese Gesamtheit verbessert man die ganzheitliche Sicht und kann flexibler agieren.

Um ein Unternehmen produktiv zu gestalten braucht es eine Kombination aus jung und dynamisch und reifer und erfahren.

Und es ist längst bewiesen, dass Gender Balance in der Führung einer Organisation funktional und ökonomisch sinnvoll ist.

Ich bewerbe mich für einen Platz auf der Landesliste und möchte mit viel Engagement und mit euch das Thema Gleichstellung bzw. Diversity angehen, denn:

„Wenn viele Menschen gemeinsam gehen, entsteht ein Weg.“ (ein afrik. Sprichwort)

Eure Martina

 

Biografie

1960 in Herten, Kreis Recklinghausen geboren, aufgewachsen im Ruhrgebiet zwischen Herten, Bochum und Herne. Seit 37 Jahren verheiratet und Mutter zweier Kinder. Meine Ausbildung als Industriekauffrau begann ich 1980 in Wanne-Eickel und bin nun seit 1987 Jahren in einem Industrieunternehmen tätig, engagiere mich im Betriebsrat und im Wirtschaftsausschuss des Unternehmens. Ab 2008 im Vorstand des OV Herten, ab 2011 im Kreisvorstand und seit 2014 als Fraktionsvorsitzende im Stadtrat und als Vorsitzende des Gleichstellungsbeirats. Ich arbeite seit vielen Jahren im Bereich Teilhabe und Integration.

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