W-LTW-66 Oliver Bühl

Sehr kurzfristig habe ich mich entschlossen, für die Landesliste zur Landtagswahl 2017 zu kandidieren. Ich bin absoluter Quereinsteiger. Zwar seit über zehn Jahren Parteimitglied aber nie als solches aufgetreten, da ich aufgrund meines beruflichen Hintergrund parteipolitisch neutral sein musste und auch wollte. Ich komme aus der Jugendarbeit und habe bisher vor allem Lobbyarbeit für Jugendliche und Kinder gemacht. Mein zweites Steckenpferd ist die internationale Arbeit, kritischer Konsum, Fragen der Nachhaltigkeit und der sozialen Gerechtigkeit. Warum ich kandidiere? Weil ich auch bei den Grünen den Aufbruch zu einer neuen gesellschaftlichen Narration, einer neuen gesellschaftlichen “Erzählung“ vermisse. Wir brauchen eine neue Verständigung darüber, wie wir Leben wollen. Wie wir glauben, dass eine zukünftige Gesellschaft, eine starke, offene, demokratische, soziale gerechte und ökologisch nachhaltige sein kann und wie Meilensteine dorthin aussehen. Und diese Verständigung muss in einem gesamtgesellschaftlichen Diskurs geschehen. Hier sind vor allem junge Menschen gefragt, die ihre Bedürfnisse und Vorstellungen klar formulieren dürfen müssen. Die aber auch die Erfahrung machen müssen, dass Worten Taten folgen und sie mit ihrem eigenen Handeln wirksam sind. Ich stehe für das bedingungslose Grundeinkommen – gerade für die zukünftigen Generationen. Ich stehe für eine starke internationale Perspektive, um dem Rückzug ins Private, hinter Grenzzäune und nationale, eine positive Dimension entgegen stellen zu können. Und ich werde mich gegen Rechts stellen und gegen alles was nur im entferntesten dazu dient, das Grundgesetz in Frage zu stellen und unsere Freiheit weiter einzuschränken. Ich stehe für harten Dialog, wenn es darum geht die Freiheit nicht einer vermeintlichen Sicherheit zu opfern. Ich stehe für ein Europa, in dem nationale Interessen zurücktreten müssen. Ich stehe für Partizipation und Wirksamkeit von Kindern und Jugendlichen,

Biografie

Oliver Bühl, 45, verheiratet, 1 Sohn. Ich wohne in Roetgen und war bis vor drei Wochen hauptamtlicher Diözesanvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend und dies seit 2007. Hiervor Bundesvorsitzender der Katholischen Studierenden Jugend. An der RWTH Aachen habe ich Soziologie, Philosophie und politische Wissenschaft studiert - jedoch ohne je meine Abschlussarbeit abzugeben, da mein Thema zu großen Kontroversen geführt hat. Ferner habe ich das bischöfliche Pius-Gymnasium in Aachen besucht. ehrenamtlich bin ich seit 1984 in der katholischen Jugendverbandsarbeit aktiv.  

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